Kontist – die Haufe Group steigt beim Berliner Fintech Kontist ein

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Nun ist es offiziell: Bei Kontist fließt wieder eine Menge Geld, denn die Haufe Group beteiligt sich am Berliner Fintech Kontist. Beinahe wäre dieser Deal aufgrund einer Fake-Pressemitteilung geplatz.

Der Zusammenschluss von der Haufe Group und Kontist

Grundsätzlich bietet die Haufe Group einige Software-Programme und den Cloud-Service Lexoffice an, die sich für Freelancer und kleinere Unternehmen eignen und die Bereiche Unternehmensführung und Buchhaltung aufgreifen. Mit einer Beteiligung an Fintech Kontist, dem Berliner Finanz-Startup, konnte das Unternehmen sein Portfolio nun erweitern.

Dies macht insofern Sinn, als dass die Produkte Lexoffice und Kontist gut zusammen passen, indem Kontist ein kostenloses Geschäftskonto für Freelancer anbietet und eine vergangene Kooperation mit Debitoor aufweisen kann.

Auf dem Weg zur End-to-End-Automatisierung von unternehmerischen Prozessen über ein zentrales System stellt Kontist einen wichtigen Meilenstein für die Haufe Group dar. Dies ist in erster Linie an Kleinunternehmen und die Community der Freelancer in Deutschland gerichtet. Ziel ist es, dass diese ihre Steuerverpflichtungen und Geschäftsvorgänge möglichst einfach automatisieren können.

Das Kontist-Geschäftskonto als passende Ergänzung zu Haufe

Als Partner gehen Hauf und Kontist zunächst die technische Integration zwischen dem Kontist Geschäftskonto und der Online-Buchhaltungssoftware Lexoffice an.

Dies hat den Vorteil, dass die Anwender von einer integrierten Mastercard für das Ausgabenmanagement, von einer Einschätzung der Steuern in Echtzeit sowie von einer automatisierten Buchhaltung profitieren. Es entsteht dadurch eine vollkommen neue User-Experience. Damit ein Co-Creation-Lab gegründet werden kann, das der Entwicklung gemeinsamer Produkte dient, sollen zukünftig noch weitere Partner aus der Finanzbranche an Land gezogen werden.

Kontist sichert sich mit der Minderheitsbeteiligung durch die Haufe Group eine Serie-A-Investition. Zuvor konnte Kontist bereits eine 5 Millionen Euro Seed-Finanzierung von Founders einsammeln. Bei Founders handelt es sich um einen dänischen Company-Builder.

Beinahe geplatzer Deal durch eine falsche Pressemitteilung

Beinahe wäre es gar nicht erst zum Deal mit der Haupe Group gekommen, denn vergangene Woche wurde eine Pressemitteilung in englischer Sprache verschickt, die zwar nicht vom Unternehmen selbst stammte, aber dennoch als glaubwürdig und authentisch galt.

In der Pressemitteilung war von einer zwölf Millionen Euro schweren Fianzierungsrunde von Kontist die Rede. Sie wurde vor allem von englischsprachigen Fachmedien aufgegriffen und beinhaltete eine Sammel-Mailadresse von Kontist. Auf diese Weise sollte Kontist geschadet werden.

lexoffice: Die automatische Online Buchhaltung von Lexware

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