Sparda-Bank Geschäftskonto – regionales Konto für Freiberufler

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Sparda Bank StartseiteSparda-Bank Geschäftskonto – gibt es das nun oder nicht? Diese Frage haben sich schon viele Selbstständige gestellt. So viel vorab, ein eigenes Business Konto gehört nicht zum Portfolio der Genossenschaftsbanken.

Einige Verbundpartner haben jedoch scheinbar nichts dagegen, wenn Freelancer das Girokonto für private Zwecke nutzen. Erstes Indiz dafür ist das Fehlen der Forderung nach einem Gehaltseingang.

Wir haben uns einmal angeschaut, was die Sparda-Banken bieten und das Angebot darauf geprüft, ob ein Geschäftskonto grundsätzlich möglich ist und für wen es sich eignet.

Sparda-Bank Geschäftskonto – gibt es das?

Die Sparda-Bank operiert nach dem Regionalprinzip. Das bedeutet, du musst dein Girokonto bei der für deinen Wohnort zuständigen Genossenschaftsbank eröffnen.

Traditionell arbeitet die Sparda-Bank nur mit Privatkunden. In letzter Zeit wurde das Modell bei einigen Verbundpartnern jedoch etwas durchlässiger, sodass Freiberufler und demnächst offensichtlich auch Selbstständige von einem Geschäftskonto profitieren können.

Laut unseren Informationen ist es Freiberuflern möglich, bei der Sparda-Bank West und der Sparda-Bank Hamburg das Girokonto für die private Nutzung zu führen. Denn hier wird, im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern des Verbundes, kein Mindestgeldeingang oder ein Gehaltseingang pro Monat erwartet. In manchen Fällen kann auch eine geschäftliche Nutzung erlaubt sein, kläre das am besten mit deinem Bankberater vor Ort oder wende dich telefonisch an den Kundensupport.

Unsere Leser haben folgende Erfahrungen gemacht:

  • Es gibt Fälle, in denen die Sparda-Bank West Freiberuflern untersagt hat, ihr Girokonto geschäftlich zu nutzen.
  • In anderen Situationen war dies jedoch möglich, vor allem dann, wenn das Konto schon vor dem Start in die Selbständigkeit bestand.

Klarheit kann hier wohl nur ein Termin mit dem Bankberater schaffen, da die Bedingungen lokal zu unterschiedlich sind. So bietet die Sparda-Bank Augsburg einen Kredit für Existenzgründer an und hat daher die Bedürfnisse der Zielgruppe durchaus im Blick.

Die Sparda-Banken im Überblick

Die Sparda-Bank gibt es nicht, denn es handelt sich um einen Verbund von elf regional tätigen Genossenschaftsbanken.

Gemeinsam sind sie über den Verband der Sparda-Banken organisiert. Charakteristisch für die Bank ist, dass sie kein dichtes Filialnetz unterhält und aufgrund dieser Kostenersparnis Finanzprodukte zu sehr günstigen Konditionen anbieten kann.

Ein Klassiker bei den Sparda-Banken war lange das kostenlose Girokonto, Kontoführungsgebühren werden nicht berechnet, wenn Lohn, Gehalt oder Rente auf dem Konto eingehen. Für junge Leute gibt es spezielle Girokonten, die gratis sind.

Wie unsere Stichprobe ergeben hat, ist die kostenlose Kontoführung bei den Sparda-Banken jedoch keine Selbstverständlichkeit mehr. Bei der Sparda-Bank Südwest ist das Girokonto online nach wie vor kostenlos. Doch die Genossenschaftsbank macht klar, dass nur eine private Nutzung erfolgen darf. Ein ganz anderes System verfolgt die Sparda-Bank Berlin, denn hier müssen bestimmte Bedingungen für eine gratis Kontoführung erfüllt werden.

Typisch für die Sparda-Banken ist auch der Erwerb eines Genossenschaftsanteiles als Voraussetzung für die Kontoführung. Ein Anteil kostet 52 Euro. Es erfolgt eine Verzinsung, aktuell beträgt die Dividende um die 3 % – je nach Sparda-Verbund fällt diese höher oder niedriger aus.

Was hat es mit den Genossenschaftsanteilen der Sparda-Banken auf sich?

Die Sparda-Banken sind eine Genossenschaft. Das bedeutet, Mitglied werden zu müssen, wenn du ein Konto eröffnen willst. Gleichzeitig räumt die Bank dir ein Mitspracherecht ein. Eine relativ demokratische Angelegenheit. Denn die Banken sind zunächst dem Wohl ihrer Mitglieder verpflichtet, was bedeutet, die Sparda verzichtet auf risikoreiche Geschäfte auf dem Finanzmarkt.

Einige Mitglieder im Verbund der Sparda-Banken machen die Kreditvergabe abhängig von der Mitgliedschaft in der Genossenschaft. Das bedeutet, wenn du eine Baufinanzierung oder einen Anschaffungskredit möchtest, musst du Mitglied sein. Sogar bei der Kontoüberziehung ist das notwendig, denn sobald der Saldo von 0 unterschritten wird, greift der Dispokredit.

Allerdings ist der Beitritt zur Genossenschaft nicht mehr bei jeder Sparda Voraussetzung für die Kontoeröffnung. Die Sparda Berlin überlässt den Kunden die Entscheidung. Möchtest du jedoch ein Mitspracherecht haben, ist der Beitritt unerlässlich. Nur dann kannst du bei Entscheidungen der Bank mitwirken.

Du musst mindestens einen Genossenschaftsanteil kaufen. Der kostet 52 Euro. Maximal kannst du 100 Genossenschaftsanteile besitzen. Damit ist dein Mitspracherecht bei der Sparda-Bank gegeben. Jährlich zahlt die Bank dir eine Dividende aus. Diese beträgt um die 3 % – einige Sparda Banken zahlen mehr, einige weniger.

Wenn du dein Sparda-Bank Konto kündigen willst, wird dir der Genossenschaftsanteil wieder ausbezahlt. In der Regel nicht direkt, sondern erst zum Ende des Geschäftsjahres. Lange Zeit war der Genossenschaftsanteil verbindlich für die Kontoeröffnung. Unseren Recherchen nach sehen einige Sparda-Banken das nicht mehr so eng. So kannst du beispielsweise bei der Sparda-Bank Berlin ein Konto ohne Genossenschaftsanteil eröffnen.

Konditionen für Freiberufler beim Sparda-Bank Business-Konto

Aufgrund des Regionalitätsprinzip agiert jeder Sparda-Verbund nach eigenen Richtlinien. In der Regel gelten die folgenden Konditionen:

  • keine oder sehr günstige Kontoführungsgebühren
  • gratis Online-Überweisungen
  • oft günstige Kreditkarten für 20 Euro Jahresgebühr
  • in der Regel gebührenfreie Girokarte
  • Bargeldbezug bei Automaten der CashPool sowie bei Handelspartnern gratis
  • Sparda Bank App

Was dir die Sparda-Bank genau bietet, erfährst du in der Filiale oder auf der Homepage des Verbundes deiner Region.

Mit deiner EC-Karte kannst du weltweit kostenpflichtig Bargeld abheben. Außerhalb der EU jedoch nur maximal 100 Euro am Tag. Möchtest du das Sparda-Konto viel auf Auslandsreisen nutzen, brauchst du in jedem Fall die Kreditkarte. Hier zeigt sich, dass die Bank vor allem ein regionaler Dienstleister ist.

Die Kontoführungsgebühren bei der Sparda-Bank

Alles gratis – das war lange die Devise für ein Girokonto bei der Sparda-Bank. In letzter Zeit hat sich in den einzelnen Regionen einiges geändert und die kostenlose Kontoführung ist längst nicht mehr selbstverständlich. Wir stellen dir einige Varianten vor – ob es für dich noch ein kostenloses Konto geben könnte, erfährst du in der für deinen Wohnort zuständigen Filiale.

Sparda-Bank Südwest

Kunden, die in Rheinland-Pfalz oder im Saarland wohnen, zahlen nichts für die Kontoführung. Gratis ist der Bargeldbezug an CashPool Automaten und bei diversen Handelspartnern. In den AGB schreibt die Sparda-Bank Südwest, dass Lohn, Gehalt oder Rente auf dem Konto eingehen müssen. Ob du trotzdem als Freiberufler ein Konto führen kannst, musst du in der Filiale erfragen.

Wir haben jedoch Rückmeldungen von Kunden erhalten, dass die Sparda Südwest keine Probleme bereitet, wenn irgendwann der Gehaltseingang ausbleibt, dafür jedoch Zahlungen aus freiberuflicher Tätigkeit eingehen.

Sparda-Bank München

Die Sparda-Bank München setzt keinen monatlichen Gehaltseingang voraus. Kunden können zwischen einem Onlinekonto für 1,90 Euro oder einem klassischen Girokonto für 4,90 Euro monatlich wählen. Die Bankkarte wird noch einmal mit 12 Euro jährlich extra berechnet. Da kein Gehaltseingang erforderlich ist, könnten Freiberufler diesen Versuch durchaus wagen.

Sparda-Bank Berlin

Die Sparda-Bank Berlin fordert keine Mitgliedschaft und auch keinen Geldeingang. Regulär kostet das Modell „Dein Konto“ 4,90 Euro im Monat. Kunden haben es jedoch selbst in der Hand, ein gratis Girokonto zu erhalten. Dafür müssen verschiedene Felder mit Finanzprodukten wie einer zusätzlichen Versorgung oder einer Anlage abgedeckt werden. Je mehr Felder gefüllt sind, desto geringer die Kontoführungsgebühren. Hast du fünf Felder voll, ist das Girokonto gratis.

Noch mehr Leistungen erhältst du, wenn du zum Konto ein Plus Paket für 4 Euro im Monat buchst. Dafür gibt es auch beleghafte Überweisungen und Überweisungen am Terminal gratis. Beim Dispo sind die ersten 100 Euro Überziehungskredit zinsfrei.

Fazit: Sparda-Bank Geschäftskonto

Das Sparda Bank Geschäftsgirokonto gibt es so nicht. Es kann bei einzelnen Banken jedoch möglich sein, dass du als Freelancer das Girokonto für geschäftliche Zwecke nutzen kannst.

Da es die Möglichkeit gibt, kostenlos oder nur für eine geringe Gebühr ein Konto zu erhalten, wäre das einen Versuch wert, wenn du dein Konto bei einer Filialbank führen musst. Vor allem dann, wenn du in einem ländlichen Gebiet wohnst, wo die Sparda relativ gut aufgestellt ist.

Alternativen zum Sparda-Bank Firmenkonto

Bei unserer Recherche hat sich gezeigt, dass einige Direktbanken mit kostenlosen oder sehr günstigen Angeboten eine gute Alternative zum Sparda-Bank Geschäftsgirokonto sind, beziehungsweise ein echtes Business Konto darstellen.

Direktbanken und Fintechs als Alternativen im Überblick:

Ein kostenloses Geschäftskonto eröffnest du zum Beispiel bei der Online-Bank N26 und Fintechs wie FINOM, FYRST oder Kontist. Auch das Angebot von Penta (9 Euro pro Monat) könnte interessant für dich sein.

Bank / AnbieterGrundgebühr
pro Monat
Eigenschaften und BesonderheitenMehr Infos
PENTA LogoPentaab 9,00 €
1 Monat kostenlos testen
Das Penta Businesskonto ist beliebt bei Gründern, da sich die Kontoeröffnung unkompliziert gestaltet. Je nachdem, welchen der drei Tarife du wählst, stehen dir mehrere Mastercards, Accounts und Unterkonten zur Verfügung. So sparst du als Unternehmer, Freelancer oder Selbständiger wertvolle Zeit bei der Finanzorganisation.
FINOM LogoFINOMab 0,00 €Das FINOM Business Konto bietet innovatives Online Banking mit App, das sich ganz auf die Wünsche von Freiberuflern, Selbstständigen und den gängigen Unternehmensformen konfigurieren lässt. Geboten werden vier Kontomodelle, eines davon ist ohne monstlichen Grundgebühren. Virtuelle und physische Kreditkarten können für Teammitglieder erstellt werden daneben überzeugt FINOM mit schneller Kontoeröffnung, Cashback und vielen Tools, die den unternehmerischen Alltag erleichtern.
Kontist Logo
Kontist
ab 0,00 €Auf das Kontist Business Konto haben Freelancer, Selbständige und Kleinunternehmer gewartet. Das digital per App geführte Konto ist schnell eröffnet, leicht bedienbar und sehr günstig. Neben zwei kostenpflichtigen Tarifen gibt es auch ein Gratiskonto – ideal für Berufseinsteiger.
FYRST LogoFYRSTab 0,00 €Das FYRST Geschäftskonto bietet als Produkt von Deutscher Bank die Sicherheit von etablierten Banken und ist gleichzeitig günstig. Denn in der Basisvariante fallen keine Kontoführungsgebühren an und auch der Complete-Tarif ist erfreulich günstig. Besonders positiv: günstiger Bargeldbezug via Cash Group.
N26 Logo
N26 Business
ab 0,00 €Mit dem N26 Business Konto bist du als Freiberufler und Selbständiger hervorragend versorgt, wenn du eine unkomplizierte Bankinglösung suchst. Denn in der Basisvariante ist dieses Business Konto nicht nur gratis, sondern du kannst auch fünfmal kostenlos Bargeld abheben und bei Handelspartnern Einzahlungsfunktionen nutzen. Benötigst du mehr Leistung, steht dir ein kostenpflichtiger Tarif zur Verfügung.

Filialbanken als Alternativen im Überblick:

Bevorzugst du eine Filialbank, findest du mit dem Konto der Postbank oder der Commerzbank ein breit aufgestelltes Netz, zahlst jedoch Kontoführungsgebühren.

Bank / AnbieterGrundgebühr
pro Monat
Eigenschaften und BesonderheitenMehr Infos
Postbank Logo
Postbank Business
Aktion: 0,00 € in den ersten 6 Monaten, dann ab 5,90 €Ein Konto bei der Postbank eignet sich dann für dich, wenn du regelmäßig Bargeld abheben musst und Leistungen in der Filiale benötigst. Die Traditionsbank bietet dir drei Typen des Businesskontos an. Bei allem musst du jedoch die Überweisungskosten im Blick behalten.
Commerzbank Logo
Commerzbank
Aktion: 0,00 € in den ersten 6 Monaten, dann ab 9,90 €
+ 100 € Online-Bonus
Das Commerzbank Konto richtet sich an Unternehmen, Selbständige und Freiberufler. Ein kostenloses Konto ist bei der Filialbank nicht möglich, allerdings profitierst du von persönlicher Beratung vor Ort und weiteren interessanten Finanzprodukten. Bei der Wahl deines Kontomodells musst du allerdings vorab analysieren, wie viel Barabhebungen und Überweisungen du pro Monat hast.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Kann man bei der Sparda Bank ein Geschäftskonto eröffnen?

Die Sparda Bank hat ihr Angebot auf Privatkunden ausgerichtet. Daher ist das Geschäftskonto im Portfolio prinzipiell nicht vorgesehen. Aufgrund des Regionalitätsprinzips kann jede Sparda Bank zudem ganz nach Wunsch eigene Konditionen festlegen. Das bedeutet, laut Informationen unserer Leser soll es möglich sein, ein Freiberuflerkonto bei der Sparda zu führen. Nicht ganz, aber Einnahmen aus freiberuflichen Tätigkeiten dürfen auf das private Girokonto. So halten es die Sparda-Bank West und die Sparda-Bank Hamburg. Doch kannst du bei deiner Sparda als Unternehmen ein Firmenkonto eröffnen? Das ist nicht der Fall.

Ob ein geschäftliches Konto für Freiberufler möglich ist, erfährst du wie folgt:

  1. Gehe auf die Webseite der Sparda-Bank
  2. Gebe deine Postleitzahl ein und lasse dich zu der für deine Region zuständigen Sparda weiterleiten
  3. Es erscheint deren Homepage. Du kannst dort die Konditionen für ein Konto erfahren
  4. Kontaktiere bei Fragen die Filiale in deiner Nähe

Was kostet das Privatkonto bei der Sparda Bank?

Die Kosten für ein Sparda Bank Privatkonto sind nicht einheitlich festgelegt. Früher war das Girokonto bei der Sparda generell kostenlos. Heute hat sich das geändert. Einige Sparda-Banken verlangen für die kostenlose Kontoführung einen regelmäßigen Gehaltseingang. Das könnte es für Freiberufler unter Umständen schwer machen. Andere setzen pauschale Kontoführungsgebühren an. Bei der Sparda Berlin ist ein kostenloses Bankkonto möglich, wenn du noch zusätzliche Finanzprodukte wählst.

Bietet Sparda Bank ein kostenloses Business Konto?

Ein kostenloses Geschäftskonto bei der Sparda-Bank wird in diesem Sinne nicht angeboten. Denn ein Business Konto existiert im Grunde nicht. Es ist bei einigen Verbünden allerdings möglich, ein sehr günstiges oder sogar kostenloses Konto zu führen. Durch die regionalen Unterschiede ist es uns leider nicht möglich, dir eine definitive Auskunft zu geben. Was bei der einen Sparda-Bank möglich ist, geht bei der im Nachbarverbund schon überhaupt nicht mehr.

Wer kann Mitglied bei einer Sparda-Bank werden?

Die Sparda-Bank steht grundsätzlich jedem offen. Um Mitglied der Genossenschaft zu werden, solltest du allerdings Lohn, Gehalt oder Rente beziehen. Auch Lohnersatzleistungen sind möglich. Das kann als Freiberufler schwierig werden. Ob dein Mitgliedsantrag aus der Freiberuflichkeit heraus erfolgreich wird, handhabt jede Sparda-Bank anders. Unserer Meinung nach hilft hier nur ein offenes Gespräch mit dem Kundenberater. Gut ist es, wenn du bereits ein Sparda Konto besitzt. In diesem Fall ist es relativ leicht, dieses Girokonto auch für geschäftliche Zwecke zu nutzen.

Welche Vorteile habe ich als Mitglied bei der Sparda-Bank?

Banken haben normalerweise Kunden. Mitglied bist du allenfalls, wenn du dich für ein Fintech wie bunq entscheidest. Da die Sparda eine Genossenschaftsbank ist, musst du hier einen Anteil einbezahlen. Durch die Mitgliedschaft geniesst du die folgenden Vorteile

  • Dividende für deine Genossenschaftsanteile
  • Du bist Miteigentümer deiner Bank
  • Du hast in der Vertreterversammlung ein Mitspracherecht
  • Einige Sparda-Banken bieten ihren Mitglieder diverse Vergünstigungen in Geschäften und bei Dienstleistern in der Region
  • Die Sparda engagiert sich vor Ort – somit unterstützt du eine gute Sache

Wird bei der Kontoeröffnung eine Schufa-Abfrage durchgeführt?

Ein Geschäftskonto ohne Schufa gewährt die Sparda Bank nicht. Im Grunde hat sie überhaupt kein Geschäftsgirokonto im Programm, doch Freiberufler dürfen manchmal ihre Zahlungsein- und -ausgänge über das Girokonto abwickeln. An der Abfrage bei der Auskunftei kommt allerdings niemand herum. Da die Sparda-Bank auch einen Dispokredit gewährt, ist die Bonitätsauskunft Pflicht.

Kann ich mein Sparda Girokonto in ein Firmenkonto umwandeln?

Eine Umwandlung deines regulären Girokontos bei der Sparda-Bank in ein Firmenkonto ist nicht möglich. Denn die Sparda-Bank bietet überhaupt kein Firmenkonto an. Möglich ist allenfalls die Nutzung als Konto für geschäftliche Zwecke bei einem Freiberufler. Aber auch hier reagiert jede Sparda anders. Bevor du Ärger bekommst oder man dir das Konto kündigt: Spreche mit dem Bankberater in der Filiale. Alternativ behältst du das Sparda Giro als privates Konto und eröffnest ein kostenloses oder sehr günstiges Business Konto aus unserem Vergleich.

Ich habe ein neues Businesskonto – wie bekomme ich den Sparda Genossenschaftsanteil zurück?

Du hast in unserem Vergleich etwas Passendes gefunden und willst bei der Sparda-Bank kündigen? Das ist jederzeit möglich. Kündigst du spätestens mit einer Frist von drei Monaten bis zum Jahresende, werden dir die Anteile samt Dividende nach der Vertreterversammlung im folgenden Kalenderjahr auf deine neue Bankverbindung überwiesen.

Wird bei der Sparda-Bank ein Lastschrifteinzug angeboten?

Kurz gesagt, kannst du von deinem Sparda Girokonto Lastschriften einziehen lassen. Da es sich jedoch nicht um ein „echtes“ Geschäftskonto handelt, ist es nicht möglich, dass du bei deinen Kunden oder Klienten per Lastschrift einziehst.

Wie kann ich das Sparda-Bank Konto kündigen?

Die genauen Konditionen zur Kündigung eines Kontos bei der Sparda erfährst du in den AGB. In der Regel kannst du das Konto ohne Einhaltung einer Frist kündigen. Das machst du entweder in schriftlicher Form – am besten per Einschreiben – oder direkt in deiner Filiale. Denke daran, dass es bis zum Ende des Geschäftsjahres dauert, bis die Sparda dir deinen Genossenschaftsanteil zurücküberweist.

Kontakt zum Anbieter

Verband der Sparda-Banken e.V.
Friedrich-Ebert-Anlage 35-37
60327 Frankfurt am Main
Deutschland

Telefon: (069) 79 20 94-0
Telefax: (069) 79 20 94-290
E-Mail: info@sparda-verband.de
Website: www.sparda.de
BIC / SWIFT: GENODEF1S01

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Name der Redaktion bekannt

Die Sparda-Bank West hat mir mitgeteilt, dass Freiberufler und Selbständige dort zwar ein Konto haben dürfen, aber keine Zahlungseingänge für ihre beruflichen Einnahmen bekommen dürfen, da die Sparda-Bank West nur Privatkonten führe und die Einnahmen nicht privat seien. Dann braucht man aber das Konto doch auch nicht – was soll man denn mit einem Konto, was man nicht benutzen darf?

Thomas Wießner

Oben auf dieser Seite gelesen / kopiert + eingefügt :
„Einer der Klassiker ist das kostenlose Girokonto. Kontoführungsgebühren fallen nicht an, wenn das Konto als Lohn- oder Gehaltskonto genutzt wird. Doch da es sich bei der Sparda-Bank um eine Genossenschaftsbank handelt, muss jeder, der ein Konto eröffnen will, mindestens einen Genossenschaftsanteil in Höhe von 52 Euro zeichnen. Dieses Geld ist nicht verloren, es wird mit einer jährlichen Dividende von aktuell 3 % verzinst. Wird das Konto gekündigt, erhält der Inhaber seinen Genossenschaftsanteil zurück.“

Ohne jetzt zu wissen, wie alt dieser Artikel da oben ist…so habe ich die maximale Anzahl von Genossenschaftsanteilen ! 3% waren es bei meinem Abschluss nicht (mehr), aber immerhin bis letztes Jahr noch 1.5% . Ab diesem Jahr aber nicht mal mehr das…sondern nur noch lächerliche 0.5% ! Darüber wurde ich aber nicht informiert…ich hab`s halt nur zufällig auf`m Kontoauszug gesehen ! Darauf Anruf in Berlin__wo ich auf dermaßen unfreundlicher Weise informiert wurde, daß diese 0.5% mal eben so beschlossen wurden…
Unabhängig davon…kostenlos ist dieses Konto längst nicht mehr ! Dazu müßte man (ich glaub 5 ) „Auflagen“ erfüllen… Ich tu das nicht und hab jetzt zusätzlich 4.90€ im Monat Gebühr …

Mein Fazit : ich werde mich zeitnah nach Alternativen bezügl Girokonto umsehen + wechseln !!!