Geschäftskonto mit Buchhaltung – Mehrwerte für den unternehmerischen Alltag

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Ein Geschäftskonto mit Buchhaltung liegt stark im Trend. Immer mehr Banken und Fintechs bieten zu ihrem Business-Konto ergänzende Tools an, die bei der Buchführung und weiteren Verwaltungstätigkeiten unterstützen. Wir haben uns einmal umgeschaut, wie diese Business-Lösungen aussehen und wer davon besonders profitieren kann.

Geschäftskonto mit Buchhaltung: 5 Konten mit Buchhaltungssoftware im Überblick (10/2021)

Du möchtest ein Geschäftskonto mit integrierter Buchhaltung nutzen? Dann haben wir hier für dich smarte Businesslösungen zusammengestellt.

FINOM Start / FINOM Premium

FINOM Logo Das FINOM Geschäftskonto ist angetreten, um allen Businesskunden das Leben spürbar zu erleichtern.

Via API kann das Konto an alle gängigen Buchhaltungssoftware-Systeme angebunden werden. Die Transaktionen können ganz einfach mit den Buchhaltungssystemen von sevDesk, Billomat & Co. synchronisiert werden. Das funktioniert in allen Kontotarifen. Um einen separaten Zugang für den Buchhalter einzurichten, ist allerdings es notwendig, entweder den Tarif FINOM Start oder FINOM Premium zu nutzen.

Das schufafreie Business Konto mit deutscher IBAN und Buchhaltungsoption kostet 21,41 oder 35,70 Euro im Monat. Deine ein- und ausgehenden Rechnungen werden außerdem überwacht und du kannst deine Rechnungen erstellen, die direkt digital an den Kunden geschickt werden. Zahlungserinnerungen verschickt das FINOM-Konto ebenfalls.

Nette Extras bei diesem Businesskonto: Cashback, Wallets und Multibanking.

Monatliche Kosten für Geschäftskonto inkl. Buchhaltung:

  • FINOM Solo: kostenlos
  • FINOM Start: 21,41 Euro pro Monat
  • FINOM Premium: 35,70 Euro pro Monat

PENTA Starter / PENTA Comfort / PENTA Enterprise

PENTA Logo Penta richtet sich mit seinem Angebot an alle Arten von Geschäftskunden, denn hier können Gründer, Freiberufler, Selbstständige, Kleinunternehmer und alle gängigen Unternehmensformen ein Businesskonto eröffnen.

Das Geschäftsgirokonto mit deutscher IBAN kostet 9 oder 19 Euro im Monat. Je nach Modell sind verschiedene Nutzer, mehrere Unterkonten, ein gewisses Kontingent an SEPA-Überweisungen und mehrere Kreditkarten gehören zur Grundausstattung.

Internationale Zahlungen, Sammelüberweisungen, Kartenlesegeräte und Transaktionshistorie sind Features, die den Business-Alltag erleichtern.

Das Penta-Konto lässt sich mit jeder gängigen Buchhaltungssoftware verbinden und übermittelt alles an den Steuerberater. Der DATEV Belegbilderservice sorgt dafür, dass alles im richtigen Format in die Kanzlei geht. Auf diese Weise erfolgt die Buchführung immer rechtssicher direkt vom Bankkonto aus.

Monatliche Kosten für Geschäftskonto inkl. Buchhaltung:

  • Penta Starter: 9 Euro pro Monat
  • Penta Comfort: 19 Euro pro Monat
  • Penta Enterprise: 49 Euro pro Monat

Kontist Duo

Kontist Logo Kontist bietet ein Business für alle natürlichen Personen, das über eine Rechnungserstellung direkt im Bankkonto verfügt.

Willst du deine Buchhaltung jedoch auf den nächsten Level bringen, entscheide dich für Kontist Duo für 12 Euro im Monat. Denn in dieses Premiumkonto mit virtueller und physischer Visa Card Debit ist lexoffice integriert. Erstelle einfach Rechnungen und Angebote, verwalte deine Belege und gib dem Steuerberater Zugang.

Neben der automatischen Kategorisierung von Belegen, Einnahmen und Ausgaben berechnet dieses Geschäftskonto sogar deine Steuern. Optional Steuerservice zubuchbar.

Monatliche Kosten für Geschäftskonto inkl. Buchhaltung:

  • Kontist Duo: 12 Euro pro Monat

FYRST Base / FYRST Complete

FYRST Logo Einfache Anbindung an die DATEV-Schnittstelle des Businesskontos ohne weitere Anschaffung von Software – was FYRST bietet, ist für viele Selbständige, Freiberufler und Kleinunternehmer sehr praktisch.

Diese integrierbare Buchhaltungslösung kann für 5 Euro monatlich zum kostenlosen Kontomodell FYRST Base oder zu FYRST Complete, das 10 Euro im Monat kostet, hinzugebucht werden.

Von Buchhaltung über Lohnbuchhaltung, Warenwirtschaft bis hin zur Auftragsbearbeitung – bei FYRST lässt sich das bevorzugte Buchhaltungssystem ganz einfach integrieren. Zu den Kooperationspartnern zählen lexoffice, Sage und sevDesk. FYRST-Kunden profitieren von attraktiven Sonderkonditionen, wenn sie sich für eine Software der Partner entscheiden.

Das gratis Geschäftskonto können bei FYRST nur natürliche Personen führen, juristische Personen zahlen immer die Kontogebühren.

Die Girokarte, kostenloser Bargeldbezug an den Automaten der Cash Group und der Kontokorrentkredit sind weitere Punkte, die für dieses Businesskonto sprechen.

Monatliche Kosten für Geschäftskonto inkl. Buchhaltung:

  • FYRST Base: 5 Euro pro Monat
  • FYRST Complete: 10 Euro pro Monat

Holvi Lite / Holvi Pro

Holvi Logo Holvi bietet zwei verschiedene Geschäftskonten für Freelancer, Freiberufler, Selbstständige, UG und GmbH an. Gründer sind bei dem finnischen Fintech ebenfalls herzlich willkommen. 6, bzw. 12 Euro monatlich kostet das Businesskonto.

Einkünfte und Aufwendungen kannst du mit beiden Modellen verwalten, ebenso Gewinne, Verluste und Aufschlüsselung der Umsatzsteuer, Integration von lexoffice und Datenexport sind in beiden Kontomodellen vorhanden. Rechnungserstellung und erweiterte Buchhaltungsfunktionen nur bei Holvi Pro.

Monatliche Kosten für Geschäftskonto inkl. Buchhaltung:

  • Holvi Lite: 6 Euro pro Monat
  • Holvi Pro: 12 Euro pro Monat

Buchhaltungsintegration: Möglichkeit der Anbindung zu einem Buchhaltungssystem (10/2021)

Du wünschst die Integration deiner eigenen Buchhaltungssoftware? Dann listen wir dir hier die Anbieter auf, die diese Leistung ermöglichen.

Inhaltsverzeichnis

Geschäftskonto mit Buchhaltungstools – was wird genau geboten?

Auf dem Finanzmarkt hat sich in den letzten Jahren eine Menge getan. Bei Fintechs und Direktbanken laufen sämtliche Transaktionen über Online-Banking oder eine leistungsstarke App. Schritt für Schritt sind weitere Finanzprodukte, Features und Finanzen-Tools hinzugekommen, die das alltägliche Leben erheblich erleichtern.

Die wichtigsten Leistungen, von denen nicht nur Gründer, sondern auch etablierte Unternehmer profitieren können, stellen wir hier vor.

  • Rechnungen direkt speichern: Die Bank-App ermöglicht es, Belege und Quittungen abzufotografieren und direkt zu digitalisieren. Der entsprechende Betrag taucht sofort in der Bilanz mit auf.
  • Kategorisierungen: Einige Anbieter ermöglichen es, direkt im Onlinebanking Einnahmen und Ausgaben mit entsprechenden Labels zu versehen. Damit lassen sich Beträge immer direkt zuordnen.
  • Steuerberechnung: Umsatzsteuervoranmeldung, Gewerbesteuer, Einkommenssteuer, Körperschaftssteuer – Gründer, selbstständige Unternehmer, Freiberufler und Unternehmen haben viele steuerliche Verpflichtungen. Rechnungen an das Finanzamt müssen regelmäßig bezahlt werden. Damit es nicht zu Problemen kommt und die jeweiligen Beträge zur Verfügung stehen, berechnen einige Business Konten direkt die zu erwartende Steuerlast. So weißt du immer, was dich monatlich, vierteljährlich oder zum Jahresabschluss erwartet.
  • Unterkonto: Auch Unterkonten können bei einer effektiven Buchhaltung und einem durchdachten Finanzmanagement gute Dienste leisten. Rücklagen für Steuern oder Investitionen lassen sich auf diese Weise unangetastet und getrennt vom Hauptkonto aufbewahren.
  • Steuerberaterzugang: Vielleicht erinnerst du dich an Zeiten, in denen du deinem Steuerberater einen dicken Ordner mit Belegen aushändigen musstest. Je nach Geschäftskonto kannst du dir diese Arbeit endlich sparen. Dein Steuerberater erhält einfach einen speziellen Zugang und kann direkt auf die benötigten Zahlen zurückgreifen.
  • Reports erstellen: Mit einem Klick deine Zahlen dokumentieren und direkt auswerten? Diese tolle Geschäftsidee haben einige Banken umgesetzt. In den Buchhaltungstools findest du beispielsweise Funktionen wie Budgetplanung, Rechnungsberichte oder Umsatzsteuerberichte.

Die Buchhaltungssoftware mit dem Business Konto verbinden

Die digitalen Geschäftskonten bieten häufig Tools, mit denen dir die Buchhaltung erleichtert wird.

Da viele Kunden jedoch ihre eigene Buchhaltungssoftware (z. B. sevDesk) bevorzugen, besteht meist die Möglichkeit, diese direkt an das Bankkonto zu koppeln. Das hat zahlreiche Vorteile. Die Informationen werden direkt in das entsprechende Buchhaltungs-Tool übertragen. Eine doppelte Buchführung wird überflüssig. Zum Zeitpunkt der Steuererklärung sind bereits alle Umsätze erfasst und du musst nicht alles mühsam zusammensuchen.

Wer ein Buchführungsprogramm nutzt, kann zudem externen Usern wie Mitarbeitern oder dem Steuerberater einen Zugriff auf die Daten ermöglichen. Via API können sämtliche Daten exportiert werden. Oder du nutzt die Schnittstelle, um alles direkt an das Finanzamt übertragen.

Exkurs: DATEV-Portale mit dem Businesskonto verbinden

Auf dem DATEV-Portal deines Anbieters fügst du mit wenigen Mausklicks dein Businesskonto der Benutzeroberfläche hinzu. Meistens erledigt das dein Steuerberater, dem du vorab deine Kontodaten mitteilst.

Via die API-Schnittstelle wird nun die Verbindung zwischen Bankkonto und DATEV hergestellt. Sobald eine Datenübertragung an DATEV stattfindet, erfolgt automatisch die Synchronisation folgender Informationen:

  • Name und IBAN des Absenders
  • Name und IBAN des Zahlungsempfängers
  • Betrag
  • Verwendungszweck

Muss das Buchhaltungs-Programm extra zum Geschäftskonto angeschafft werden?

Wenn du noch keine Buchhaltungssoftware hast, diese aber mit deinem Firmenkonto verbinden möchtest, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Anschaffen der Buchhaltungssoftware, die zwischen 150 und 700 Euro im Jahr kostet
  • Auswahl eines Geschäftskontos mit integrierter Buchhaltungssoftware

Bist du bereits im Besitz eines Buchhaltungsprogramms, musst du, sofern du nicht auf einen anderen Anbieter umsteigst, vorab im überprüfen, ob deine Software mit dem Anbieter kompatibel ist. Das handhaben die Banken und Fintechs ganz unterschiedlich. Einige Anbieter erlauben es, jedes beliebige Tool für die Buchführung mit dem Business-Girokonto zu verknüpfen. Andere haben sich auf bestimmte Softwares beschränkt.

Diese Software wird von Geschäftskonten akzeptiert – je nach Fintech eine oder mehrere:

  • sevDesk
  • BuchhaltungsButler
  • lexoffice
  • Debitoor
  • Sage
  • Billomat
  • CANDIS
  • FastBill
  • Quickbox
  • Papierkram
  • Zero

Transaktionen auf dem Geschäftskonto erscheinen in der Regel innerhalb von 24 Stunden auf dem Geschäftsgirokonto. Wer lexoffice oder Debitoor nutzt, kann von einem Erscheinen der Transaktionen in Echtzeit profitieren. Bei sevDesk geschieht das innerhalb von 4 Stunden.

Belege scannen direkt im Geschäftskonto – gilt das als beweiskräftig?

Eine Frage, die uns immer wieder erreicht ist, ob die eingescannten digitalen Quittungen auch rechtsgültig sind.

Viele Banken haben für diesen Zweck ein internes System etabliert, bei dem die Belege während des Scanvorgangs automatisch beglaubigt und archiviert werden. Daher haben diese beglaubigten digitalen Versionen deiner Rechnungen und Quittungen, die den jeweiligen Transaktionen zugeordnet werden, die gleiche Aussagekraft wie deine Originale in Papierform.

Sollte das Finanzamt bei dir etwas intensiver hinschauen und eine Kontrolle veranlassen, kannst du diese digitalen Rechnungen jederzeit vorlegen und damit deine jeweiligen Kosten rechtfertigen.

Bei der Auswahl deines Business-Girokontos mit Buchhaltungsfunktion ist es daher vor der Kontoeröffnung notwendig, nachzuprüfen, ob während des Scannens tatsächlich eine Beglaubigung der Belege und Quittungen stattfindet. Diese Serviceleistung ist nicht bei jedem Anbieter selbstverständlich. Ein kleines, aber sehr wichtiges Detail, das vor der Kontoeröffnung entsprechend gewürdigt sein will.

Wir haben einmal nachgefragt, wie eine solche digitale Beglaubigung funktioniert und erläutern dir das am Beispiel des Fintechs Qonto.

Sobald du mit deiner App einen Dokument lädst, werden automatisch elektronische Signatur und digitaler Fingerabdruck erstellt – über den verfügt die App, da du dich mit deinem Fingerabdruck in das Konto einloggst. Daneben werden Datum und Uhrzeit erfasst, zu der du die Quittung in das System hochlädst. Dein Geschäftskonto speichert die digitalen Rechnungen und Quittungen zuverlässig und für einen unbegrenzten Zeitrahmen ab. Angewendet wird dabei die europäische Verordnung elDAS für digitale Signaturen. Bei Kontrollen kannst du daher ganz beruhigt sein, exportierst deine Belege und legst sie den Prüfern vor.

Kannst du nun deine Papierbelege wegwerfen? Im Prinzip ja, wenn dein Online-Banking beglaubigte digitale Belege anfertigt. Allerdings musst du sicherstellen, dass deine digitale Kopie mit dem Original übereinstimmt. Der Scan muss unverändert und hervorragend lesbar sein. Alle Farben müssen dem Original entsprechen und am Dokument darf nichts beschnitten sein.

Hast du diese Vorgaben erfüllt, musst du dir keine Gedanken machen. Entsprechen deine Belege nicht diesen Anforderungen, gilt es, die Papierversion zur Sicherheit aufzubewahren. Beachte auch hierbei die gesetzlichen Aufbewahrungspflichten.

Rechnungserstellung direkt im Geschäftskonto

In unserem Vergleich gibt es Businesskonten, die es ermöglichen, direkt im Onlinebanking Rechnungen zu schreiben und sogar zu versenden. Damit wird die klassische Rechnungsvorlage im PC überflüssig. Nach dem Login werden anhand der Vorlage Rechnungen erstellt, in denen alle gesetzlich vorgeschriebenen Pflichtangaben enthalten sind. Um Zeit zu sparen, können Kundendaten in der Kontaktdatenbank abgespeichert werden. Wird eine erneute Rechnung ausgestellt, sind die Empfängerangaben schon vorhanden.

Auch für häufig verkaufte Produkte oder Dienstleistungen können Rechnungsvorlagen im Konto erstellt werden. Produkt oder Dienstleistung werden aus der Liste ausgewählt, mit Stückzahl oder Arbeitsstunden ergänzt und das Programm berechnet automatisch den Endbetrag inklusive Umsatzsteuer, Datum sowie Rechnungsnummer. Mit einem Klick kann die Rechnung direkt an den Kunden via E-Mail versendet werden. Alternativ kann die Rechnung auch ausgedruckt und klassisch auf den Postweg gebracht werden.

Die Apps der Geschäftskonten der Fintechs erlauben es, die Rechnungen anhand der Vorlage sogar von unterwegs aus zu senden. Damit stellst du bei Auswärtsterminen und bei Geschäftsreisen sicher, dass alles seinen Gang geht. Da seit 27. November 2020 die E-Rechnung Pflicht ist, was für dich besonders wichtig ist, wenn zu deinen Kunden öffentliche Auftraggeber des Bundes zählen, musst du dir auch darum bei deinem Konto keine Gedanken machen. Diese E-Rechnung erstellst du wie deine regulären Rechnungen mit wenigen Klicks.

In deinem Bankkonto siehst du jederzeit, welche Posten noch offen sind, welcher Kunde mit seiner Zahlung überfällig ist und wer bezahlt hat. Kunden, die es mit dem Zahlungsziel nicht so genau nehmen, können ebenfalls im Blick behalten werden. Hat der Kunde bezahlt, versendet das Firmenkonto eine Benachrichtigung. Somit bist du immer auf dem Laufenden.

Auch Zukunftsprognosen sind mit diesem Tool möglich. Die zu erwartenden Zahlungen rechnet das System hoch, sodass du bessere Übersicht über deine finanzielle Lage hast. Analysen, Reports und Excel-Tabellen gehören damit der Vergangenheit an.

Geschäftskonto mit Prognosen für die Steuer

Mit einem digitalen Business Konto ist es möglich, die Buchhaltung via App einfach von unterwegs aus zu organisieren. Wird beispielsweise ein Geschäftsessen mit der Kreditkarte, die zum Bankkonto gehört, bezahlt, sollte sofort der Bewirtungsbeleg eingescannt werden. Die Zahlung wird automatisch erfasst und einer bestimmten Kategorie zugeordnet. Die Ausgabe taucht direkt in der Buchführung auf. Diese digitale Archivierung ist im Alltag eine spürbare Entlastung.

Gerade Rechnungen mit kleinen Summen werden gerne einmal vergessen. Aber über das Jahr summieren sich Mittagessen mit den Geschäftspartnern oder das neue Büromaterial durchaus zu einem stolzen Betrag auf.

Gleichzeitig hilft die Erfassung auch bei Erlösen und Auslagen. Du weißt immer, wer von deinen Kunden gezahlt hat und wer noch säumig ist. Gibt es in einer Kategorie eine passende Einnahme, erfolgt automatisch das Matching im Geschäftskonto. Die Rechnung wird in deiner Kontoverbindung markiert und gleichzeitig in der Buchhaltungsfunktion als bezahlt gemeldet.

Noch smarter ist es, wenn es das Geschäftskonto ermöglicht, nicht nur die Buchführung zu erledigen, sondern gleichzeitig eine automatische Steuerschätzung vornimmt. Denn anhand der hochgeladenen Belege werden nicht nur Erträge und Aufwendungen erfasst, sondern es wird auch eine Steuerprognose erstellt. Es muss nicht mehr darüber nachgedacht werden, wie hoch die Umsatzsteuer, die Einkommenssteuer und sonstige Zahlungen ausfallen, die im Rahmen der Geschäftstätigkeit an den Fiskus abgeführt werden. Zahlungsart, Nettobeträge und Umsatzsteuer werden sofort präzise und nachvollziehbar dargestellt.

Je nach Kontoart – Kontist nimmt das beispielsweise automatisch beim Geschäftskonto vor – werden die Steuerrücklagen auf virtuelle Unterkonten gestellt. Auf diese Weise ermöglicht die Kombination von Buchhaltung und Steuerrücklagen einen verlässlichen Überblick darüber, wie viel du tatsächlich in der Tasche hast.

Interessantes Extra: Kontist Geschäftskonto mit Steuerservice

Kontist Logo Kunden, die ein Geschäftskonto bei Kontist führen, haben die Möglichkeit, optional den Kontist Steuerservice hinzuzubuchen.

Dieses Angebot kann interessant für alle sein, die sich bislang alleine durch ihre Steuersachen gekämpft haben und nach einer unkomplizierten Lösung suchen. Der Kontist Steuerservice übernimmt folgende Aufgaben:

  • Finanzbuchhaltung: Der Steuerservice erhält Zugriff auf das Geschäftskonto und übernimmt die komplette Buchhaltung – unabhängig von der Anzahl der anfallenden Belege.
  • Anpassung von Steuervorauszahlungen: Alle Steuervorauszahlungen werden automatisch der aktuellen Einkommenssituation angepasst.
  • Steuererklärung: Der Steuerservice erledigt berufliche und private Steuererklärungen fristgerecht und ohne extra dazu aufgefordert zu werden.
  • Umsatzsteuervoranmeldung: Quartalsweise, alle sechs Monate oder nur einmal im Jahr – die Steuerberater des Kontist Steuerservice erledigen alle Aufgaben rund um die Umsatzsteuer pünktlich und zuverlässig.
  • EÜR: Die Gewinnermittlung, die via die Einnahmen-Überschuss-Rechnung (EÜR) erfolgt, wird ebenfalls durch den Steuerservice vorgenommen.
  • Beratung: Für Rückfragen und Kurzberatungen steht täglich zwischen 9 und 21 Uhr die Steuerhotline zur Verfügung.
  • Premium-Geschäftskonto: Bei Kontist gibt es ein kostenloses Geschäftskonto. Wer sich für den Steuerservice entscheidet, erfährt automatisch ein Upgrade auf Kontist Premium. Zu diesem Konto gehört eine Visa-Card.

Der Kontist Steuerservice ist keine Pflicht, sondern ein gesondertes Angebot der Kontist GmbH, das optional von natürlichen Personen gebucht werden kann. Der Service wird zum monatlichen Festpreis von 149 Euro plus MwSt. angeboten – Gründer und Kleinunternehmer zahlen 99 Euro. Ein Fragebogen klärt vorab, ob Interessenten für die Nutzung infrage kommen.

Fazit: Die Buchhaltung verlangt Aufmerksamkeit

Eine Falle, in die viele Gründer, Selbstständige und Freiberufler tappen: Das Chaos mit den Belegen nimmt Überhand und kurz vor der Abgabe der Steuererklärung herrscht Land unter. Wenn du nicht jeden Beleg organisierst, damit jeder Vorgang, der Einfluss auf deine Gewinnermittlung hat, erfasst wird, könnte erheblicher Ärger bei einer Betriebsprüfung drohen. Außerdem müssen alle Kosten nachvollziehbar sein und natürlich im Rahmen der Selbstständigkeit stattfinden.

Zudem hat das Finanzamt eine exakte Idee davon, was korrekte Buchführung bedeutet. Deine Transaktionen müssen selbsterklärend sein. Dabei hilft, wenn alle Buchungsvorgänge chronologisch und nachvollziehbar angelegt sind.

Alle Buchungen benötigen ferner einen Nachweis – in diesem Fall haben die Fintechs mit der Möglichkeit, Belege einzuscannen eine tolle Methode geschaffen, die dir viel Zeit und Papier spart.

Unter dem Strich verursacht die Buchhaltung schon bei einer kleinen Firma einen enormen Arbeitsaufwand. Deinen unternehmerischen Aufgaben und wichtigen Aspekten der Unternehmensführung kannst du dich mit mehr Energie widmen, wenn du auf ein Geschäftskonto mit Buchhaltungsoption setzt.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Wer bietet ein Geschäftskonto mit Buchhaltung an?

In unserem Vergleich haben wir verschiedene Anbieter gelistet, die es ermöglichen, Banking und Buchhaltung miteinander zu verbinden. Die Leistungen unterscheiden sich teilweise erheblich. Einige Banken ermöglichen es, eine externe Buchhaltungssoftware mit dem Geschäftskonto zu verknüpfen, andere haben bestimmte Buchführungstools direkt in das Bankkonto integriert.

Was kostet ein Geschäftskonto mit Buchhaltungsfunktion?

Die Preise für ein Geschäftskonto mit Buchhaltung sind ganz unterschiedlich. Einige Tools wie beispielsweise eine Kategorisierung deiner Kosten und Einnahmen kannst du bereits mit einem kostenlosen Business Konto durchführen. Möchtest du jedoch das volle Leistungsspektrum nutzen, kommst du um eine kostenpflichtige Kontoführung nicht herum. Die Preise starten ab 10 Euro monatlich aufwärts, wobei die Zusatzkosten sich nicht nur auf die Buchführung, sondern auch weitere Extras erstrecken.

Welches Konto mit Buchführungs-Funktion eignet sich für Selbstständige?

Selbstständige und Freiberufler können zunächst mit dem Gratiskonto von Kontist durchstarten. Darin sind schon einige praktische Features enthalten. Geht es jedoch um echte Entlastung bei der Buchführung, ist ein Upgrade erforderlich. Unserer Meinung nach ist Kontist Duo dann erste Wahl, denn lexoffice ist in diesem Paket bereits enthalten. Ein zusätzliches Abo bei einem Softwareanbieter ist nicht erforderlich. Wir würden sogar so weit gehen, diese Lösung vom Start der Selbständigkeit an zu empfehlen, da die Buchhaltung auf diese Weise komplett automatisiert ist und somit wirkliche Entlastung erreicht wird.

Sollte ich als Kleinunternehmer ein Business Konto mit Buchhaltungsfunktion eröffnen?

Als Kleinunternehmer bist du zwar von der Umsatzsteuer befreit. Doch das bedeutet nicht, dass dir buchhalterische Aufgaben erspart bleiben. Um die Kosten zu senken, ist es daher auf jeden Fall empfehlenswert, über ein Geschäftskonto mit Buchhaltungsfunktion nachzudenken. Möchtest du nicht gleich mit einem Bezahlmodell beginnen, könntest du einen Anbieter mit einem gebührenfreien Konto auswählen, der die Option eines Upgrade für die Nutzung der Buchführungstools bietet. So kannst du flexibel entscheiden, wann du auf diese Features zurückgreifen möchtest.

Kann ich jede Buchhaltungssoftware mit meinem Businesskonto verknüpfen?

Das kommt darauf an. Manche Banken erlauben es, verschiedene Anbieter mit dem Businesskonto zu verknüpfen. Andere beschränken sich auf eine einzelne Software. Bevor du ein neues Business-Girokonto eröffnest, solltest du daher genau prüfen, ob deine Software mit dem Konto kompatibel ist. In unserer Vergleichsliste oben listen wir auf, welche Bank welche Software akzeptiert.

Welche Filialbank bietet ein Firmenkonto mit Buchhaltung an?

Es gibt viele gute Gründe, sich für eine Filialbank zu entscheiden. Zum Beispiel, weil du persönliche Beratung wünschst oder regelmäßig Bargeld einzahlen musst. Auch weitere Finanzprodukte wie Unternehmerkredite können die Entscheidung in Richtung Filialbank lenken. Ein wichtiges Kriterium kann jedoch in Sachen Buchführung die DATEV-Schnittstelle sein. Die ist beispielsweise bei Postbank, Commerzbank und HypoVereinsbank vorhanden, gehört bei vielen Fintechs jedoch nicht oder nur eingeschränkt zum Leistungsumfang.

Welche Buchhaltungs-Software kann ich mit einem Geschäftskonto der Deutschen Bank verknüpfen?

Das Deutsche Bank Geschäftskonto lässt sich an die Buchhaltungs-Software sevDesk anbinden. Der Anbieter kooperiert mit der traditionsreichen Filialbank, der viele mittelständische, aber vor allem große Unternehmen ihr Vertrauen schenken.

Wie wichtig ist die DATEV-Schnittstelle bei einem Geschäftskonto?

UGs und GmbHs sollten durchaus die DATEV-Schnittstelle bei der Auswahl eines Firmenkontos beachten. Die gehört bei Filialbanken in der Regel zum Dienstleistungsspektrum. Bei den Fintechs sind zum Teil vereinfachte DATEV-Exports der Standards. Das bedeutet, dein Steuerberater muss deine Daten noch per Hand übertragen. Das kann die Kosten nach oben treiben. Es gibt Buchhaltungstools, die in der Lage sind, die relevanten Informationen für DATEV automatisch bereitzustellen, doch viele Unternehmer bevorzugen eine direkte DATEV-Anbindung. Bist du Selbstständiger, Freelancer oder Gründer und erledigst deine Buchhaltung im Alleingang, ist die DATEV-Schnittstelle für dich weniger wichtig.

Ich benötige als Unternehmer keine DATEV-Schnittstelle – welches Bankkonto kommt infrage?

Du benötigst keine DATEV-Schnittstelle und möchtest bei deinem Geschäftskonto sparen? Dann könnte FYRST eine Option für dich sein. Das Businesskonto greift auf bewährte Strukturen der Postbank zurück. Zahlreiche attraktive Zusatzleistungen kannst du dir auf Wunsch zusammenstellen. Dazu gehören ein Auftragsmanagement, Factoring, Buchführung, aber auch Versicherungskosten und Telekommunikation. 75 SEPA-Buchungen sind in den Kontoführungsgebühren enthalten.

Bei höherem Buchungsaufkommen wäre Holvi für dich eine Option. Das Premium-Modell bietet dir alle Leistungen aus einer Hand. Du kannst ein Ausgaben-Management einrichten, verfügst über Finanzmanagement, Buchhaltung und Rechnungserstellung. Bedenke jedoch, dass die Angebote der Fintechs in der Regel keine oder nur auf Umwegen Bargeldeinzahlungen ermöglichen.

Gibt es ein Geschäftskonto mit Steuerberater-Funktion?

Bei dieser Frage ist zwischen zwei grundlegend verschiedenen Dingen zu unterscheiden. In unserem Marktvergleich haben wir Anbieter gelistet, bei denen du einen speziellen Zugang für deinen Steuerberater zu deinem Geschäftskonto einrichten kannst. Der kann somit auf alle relevanten Daten zugreifen. Eine Leistung, die du bei dem Fintech Kontist extra hinzubuchen kannst, ist der Kontist Steuerservice. Zum monatlichen Abopreis werden dir deine beruflichen und privaten Steuerthemen komplett abgenommen. Deine Umsatzsteuervoranmeldung wird punktgenau erledigt, die Einnahmen-Überschuss-Rechnung erstellt und natürliche deine Steuererklärung erledigt. Für Rückfragen steht der Steuerservice telefonisch zur Verfügung. Wir haben diesen Extra-Service getestet und sind der Meinung, dass er sich hervorragend für Freelancer eignet und den Weg in die Steuerkanzlei spart.

Wie viel Geld kann ich mit einem Geschäftskonto mit Buchhaltung sparen?

Wir versuchen einmal, das anhand einer Beispielrechnung zu verdeutlichen. Entscheidest du dich für ein Buchhaltungssystem, zahlst du je nach Anbieter und Leistungsumfang zwischen 150 und 600 Euro im Jahr. Angenommen, du nutzt kein kostenloses Geschäftskonto, weil du erweiterte Funktionen wünschst, bist du bei einem Fintech mit durchschnittlich 100 Euro für die Kontoführungsgebühren dabei. Entscheidest du dich beispielsweise für Kontist Duo, ist lexoffice bereits in das Premiumgebühren und die Kontoführung integriert. Kontist Duo gibt es aktuell zum Monatspreis von 12 Euro – das sind 120 Euro im Jahr. Damit sparst du jede Menge Geld!

Kann ich die Buchhaltungsfunktionen meines Geschäftskontos auch in der App nutzen?

Belege digital speichern, Gutschriften und Aufwendungen kategorisieren und Steuerberechnungen einsehen? Dafür musst du nicht am Schreibtisch sitzen. Die Buchhaltungstools bei einem Business Konto kannst du auch bequem in der App nutzen.

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