Geschäftskonto Vergleich 2026: 51 Firmenkonten im Überblick (01/2026)
Ein Geschäftskonto zu eröffnen, ist für Selbstständige und Unternehmen ein wichtiger Schritt. Während Kapitalgesellschaften gesetzlich dazu verpflichtet sind, ein Geschäftskonto zu führen, ist es für Einzelunternehmer zwar nicht verpflichtend, aber sehr empfehlenswert. Es sorgt für eine klare Trennung von privaten und geschäftlichen Finanzen und erleichtert so nicht nur den Überblick, sondern auch die Steuererklärung.
Im Folgenden findest du eine Übersicht der Kontomodelle für Unternehmen, Selbstständige, Freiberufler und Kleinunternehmer, die dir hilft, das passende Business-Konto auszuwählen.
Geld abheben:
In Deutschland: 3 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): 1,7 % des Betrages; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Geld abheben:
In Deutschland: 3 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): 1,7 % des Betrages; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Grundgebühren:
8,90 € statt 34,90 € pro Monat in den ersten zwei Jahren
Schufa-Check:
Ja
Buchungen:
Beleglose Buchungsposten (z. B. Online-SEPA-/Inlandszahlungen, Lastschriften, SEPA-Echtzeitüberweisungen in €): 50 Posten frei pro Monat, danach 0,15 € pro Posten
Dispozins:
7,75 % p. a.
Girocard:
Commerzbank Girocard (Debitkarte): 1 inklusive (jede weitere 10 € pro Jahr)
Kreditkarte:
Business Card Premium Debit: 1 inklusive (jede weitere 5,90 € pro Monat); Business Card Premium (Kreditkarte): 1 inklusive (jede weitere 79,90 € pro Jahr)
Geld abheben:
2,50 € pro Abhebung mit der Girocard an Automaten der Commerzbank sowie an Automaten der Cash Group
Geld einzahlen:
2,50 € pro Einzahlung an Commerzbank-Automaten
Filialservice:
Verfügbar
IBAN:
1x DE-IBAN
Kontoeröffnung möglich für:
alle Geschäftsformen
Grundgebühren:
8,90 € statt 34,90 € pro Monat in den ersten zwei Jahren
Schufa-Check:
Ja
Buchungen:
Beleglose Buchungsposten (z. B. Online-SEPA-/Inlandszahlungen, Lastschriften, SEPA-Echtzeitüberweisungen in €): 50 Posten frei pro Monat, danach 0,15 € pro Posten
Dispozins:
7,75 % p. a.
Girocard:
Commerzbank Girocard (Debitkarte): 1 inklusive (jede weitere 10 € pro Jahr)
Kreditkarte:
Business Card Premium Debit: 1 inklusive (jede weitere 5,90 € pro Monat); Business Card Premium (Kreditkarte): 1 inklusive (jede weitere 79,90 € pro Jahr)
Geld abheben:
2,50 € pro Abhebung mit der Girocard an Automaten der Commerzbank sowie an Automaten der Cash Group
Geld einzahlen:
2,50 € pro Einzahlung an Commerzbank-Automaten
Grundgebühren:
Keine monatliche Gebühr, einmalige Registrierungsgebühr von 50 €
Schufa-Check:
Ohne
Buchungen:
Die Überweisungsgebühr beginnt bei 0,39 % und variiert je nach Währung.
Dispozins:
Nicht verfügbar
Girocard:
Nicht vorhanden
Debitkarte:
1 Karte inklusive; jede weitere Mitarbeiterkarte einmalig 4 €
Geld abheben:
Pro Monat sind 2 kostenlose Abhebungen pro Konto möglich. Jede weitere kostet 0,5 €. Für Beträge über 200 € wird zusätzlich eine Gebühr von 1,75 % erhoben.
Geld einzahlen:
Das Empfangen von Geld ist kostenlos für Zahlungen in AUD, CAD, EUR, GBP, HUF, NZD, RON, SGD, TRY und USD.
Grundgebühren:
Keine monatliche Gebühr, einmalige Registrierungsgebühr von 50 €
Schufa-Check:
Ohne
Buchungen:
Die Überweisungsgebühr beginnt bei 0,39 % und variiert je nach Währung.
Dispozins:
Nicht verfügbar
Girocard:
Nicht vorhanden
Debitkarte:
1 Karte inklusive; jede weitere Mitarbeiterkarte einmalig 4 €
Geld abheben:
Pro Monat sind 2 kostenlose Abhebungen pro Konto möglich. Jede weitere kostet 0,5 €. Für Beträge über 200 € wird zusätzlich eine Gebühr von 1,75 % erhoben.
Geld einzahlen:
Das Empfangen von Geld ist kostenlos für Zahlungen in AUD, CAD, EUR, GBP, HUF, NZD, RON, SGD, TRY und USD.
Produkttyp:
VISA-Zahlungskarten; schnelle Ausgabe von physischen Karten mit einem IBAN-Konto sowie von virtuellen Karten, die sofort einsatzbereit sind
Kontoeröffnung möglich für:
Jede juristische Person, die in der Europäischen Wirtschaftszone und in Großbritannien registriert ist
Grundgebühren:
Keine Einrichtungsgebühren, keine monatlichen Gebühren
Schufa-Check:
Ohne
Karten:
Bis zu 300 virtuelle Karten inklusive; unbegrenzte Anzahl physischer Karten
Produkttyp:
VISA-Zahlungskarten; schnelle Ausgabe von physischen Karten mit einem IBAN-Konto sowie von virtuellen Karten, die sofort einsatzbereit sind
Kontoeröffnung möglich für:
Jede juristische Person, die in der Europäischen Wirtschaftszone und in Großbritannien registriert ist
Grundgebühren:
Keine Einrichtungsgebühren, keine monatlichen Gebühren
Schufa-Check:
Ohne
Karten:
Bis zu 300 virtuelle Karten inklusive; unbegrenzte Anzahl physischer Karten
Buchungen:
Beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis; Beleghafte Buchungen nicht möglich; Kartenzahlungen in allen Währungen weltweit unbegrenzt gratis
Dispozins:
8,90 % p. a. (eingeräumt und geduldet)
Girocard:
Nicht vorhanden
Kreditkarte:
1 physische Karte und 1 virtuelle Karte inklusive
Geld abheben:
In Deutschland: 5 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): 1,7 % des Betrages; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Buchungen:
Beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis; Beleghafte Buchungen nicht möglich; Kartenzahlungen in allen Währungen weltweit unbegrenzt gratis
Dispozins:
8,90 % p. a. (eingeräumt und geduldet)
Girocard:
Nicht vorhanden
Kreditkarte:
1 physische Karte und 1 virtuelle Karte inklusive
Geld abheben:
In Deutschland: 5 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): 1,7 % des Betrages; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Kontoeröffnung möglich für:
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Unternehmen
Grundgebühren:
9,00 € pro Monat
Schufa-Check:
Ohne
Buchungen:
beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis. Beleghafte Buchungen sind nicht möglich. Kartenzahlungen in Fremdwährung kosten 1,7 % des Betrages.
Dispozins:
11 % quartalsweise, 500 € – 5.000 €
Girocard:
Nicht vorhanden
Kreditkarte:
1 Plastikkarte und 1 Online-Karte inklusive
Geld abheben:
2,00 €/Abhebung an Visa-Automaten (Euro), Fremdwährung: 1,7 % des Betrages
Geld einzahlen:
Per SEPA-Überweisung
Filialservice:
Nicht verfügbar
IBAN:
DE-IBAN
Kontoeröffnung möglich für:
Einzelunternehmer, Selbstständige, Freiberufler, Unternehmen
Grundgebühren:
9,00 € pro Monat
Schufa-Check:
Ohne
Buchungen:
beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis. Beleghafte Buchungen sind nicht möglich. Kartenzahlungen in Fremdwährung kosten 1,7 % des Betrages.
Dispozins:
11 % quartalsweise, 500 € – 5.000 €
Girocard:
Nicht vorhanden
Kreditkarte:
1 Plastikkarte und 1 Online-Karte inklusive
Geld abheben:
2,00 €/Abhebung an Visa-Automaten (Euro), Fremdwährung: 1,7 % des Betrages
Buchungen:
Beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis; Beleghafte Buchungen nicht möglich; Kartenzahlungen in allen Währungen weltweit unbegrenzt gratis
Dispozins:
8,90 % p. a. (eingeräumt und geduldet)
Girocard:
Nicht vorhanden
Kreditkarte:
1 physische Karte und 1 virtuelle Karte inklusive
Geld abheben:
In Deutschland: 5 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): 1,7 % des Betrages; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Buchungen:
Beleglose SEPA-Buchungen unbegrenzt gratis; Beleghafte Buchungen nicht möglich; Kartenzahlungen in allen Währungen weltweit unbegrenzt gratis
Dispozins:
8,90 % p. a. (eingeräumt und geduldet)
Girocard:
Nicht vorhanden
Kreditkarte:
1 physische Karte und 1 virtuelle Karte inklusive
Geld abheben:
In Deutschland: 5 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): 1,7 % des Betrages; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Geld abheben:
In Deutschland: 8 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): unbegrenzt gebührenfrei; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Geld abheben:
In Deutschland: 8 Abhebungen pro Monat inklusive, danach 2,00 €/Abhebung; In der EU: unbegrenzt gebührenfrei; Außerhalb der EU (in Fremdwährung): unbegrenzt gebührenfrei; CASH26 Abhebungen kostenlos (max. 200 €/Abhebung)
Geld einzahlen:
Mit CASH26 in teilnehmenden Geschäften für 1,50 % des Betrages (mind. 50 €, max. 999 € innerhalb 24h)
Die Stiftung Warentest ist der Dinosaurier im Bereich der Verbrauchertests. Ähnlich in die Jahre gekommen ist leider der Geschäftskonto-Test der Institution aus dem Jahr 2010. Damals wurden 81 Banken kontaktiert. 39 der Angeschriebenen boten ein Firmenkonto an. Die Stiftung Warentest ermittelte durchschnittliche Kosten für ein Business-Konto von sechs Euro im Monat, wobei es natürlich auch deutlich teurer geht.
Hinweis: Der Vergleich der Stiftung Warentest ist nach über zehn Jahren nicht mehr aktuell, da sich Konditionen und Namen der Kontomodelle seitdem mehrfach geändert haben.
Wenn du unsere Reviews und Vergleichstabellen gelesen und vielleicht mit der Stiftung Warentest / Finanztest abgeglichen hast, ist dir aufgefallen, dass die Fintechs und die Angebote vieler Direktbanken gar nicht erst auftauchen. Kein Wunder, denn die gab es noch gar nicht, als der Test damals erstellt wurde. Gerade hier hat sich aber so viel getan auf dem Markt, dass du wirklich sehr günstige und sogar kostenlose Unternehmerkonten mit Kreditkarte bekommst.
Wir bemühen uns immer, dich mit allen Informationen aus der Finanzwelt rund um das Businesskonto zeitnah zu versorgen. Wenn bei uns ein neues Konto oder Angebot hereinkommt, testen wird das auf Herz und Nieren. Dabei kann es vorkommen, dass es ein Anbieter auch einmal nicht in unsere Listen schafft.
Geschäftskonto eröffnen: Darauf musst du unbedingt achten
Das passende Business-Konto ist in der Vergleichstabelle gefunden? Dann sollte nicht voreilig der Button für die Kontoeröffnung gedrückt werden, da es noch einiges zu beachten und zu organisieren gibt.
Was muss ich vor der Kontoeröffnung wissen?
Bevor du ein Geschäftsgirokonto eröffnest, solltest du dir über einige Fragen Gedanken machen und das Bankkonto erst danach passend zu deinen Bedürfnissen auswählen:
Für welche Art des Unternehmens benötige ich das Business Konto und welche Bank bietet die besten Konditionen für mein Unternehmen?
Reicht ein kostenloses Geschäftskonto aus oder benötige ich die Leistungen, die ein Firmenkonto mit Grundgebühr bietet?
Wie viele beleglose und beleghafte Buchungen fallen ungefähr pro Monat an? Welche Kosten entstehen dadurch?
Werden viele Lastschriften, Überweisungen und Bareinzahlungen anfallen?
Muss ich eventuell das Konto überziehen, oder benötige ich gegebenenfalls einen Dispokredit oder Kontokorrentkredit?
Reicht ein Onlinekonto oder benötige ich einen persönlichen Ansprechpartner vor Ort?
Welche Bank in meiner Nähe bietet kostenlosen Bargeldbezug z. B. am Geldautomat?
Tipp: Nicht alle Businesskonten sind für Unternehmen geeignet. Einige Banken bieten sie nur für Freiberufler und Selbstständige an. Es ist ratsam, eine Top 3 Liste der besten Angebote zu erstellen.
Wer ist verpflichtet, ein Geschäftskonto zu führen?
Der Gesetzgeber hat Kapitalgesellschaftenverpflichtet, ein Firmenkonto zu führen. Das bedeutet,
GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung)
UG (Unternehmergesellschaft)
AG (Aktiengesellschaft)
KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien)
eG (eingetragene Genossenschaft)
SE (Europäische Aktiengesellschaft)
müssen ein geschäftliches Girokonto führen.
Keine Verpflichtung für ein Business Konto besteht für Personengesellschaften und natürliche Personen. Das sind:
GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts)
OHG (offene Handelsgesellschaft)
KG (Kommanditgesellschaft)
Partnerschaftsgesellschaft
Einzelkaufleute
Selbstständige
Freiberufler
Kleinunternehmer
Tipp: Selbstständige und Freelancer sollten sich die oft Gratiskonten der Fintechs Finom, FYRST, Kontist und N26 anschauen. Hier bieten schon die Basismodelle große Leistung.
Was gibt es bei der Kontoeröffnung des Firmenkontos zu beachten?
Antragsteller müssen grundsätzlich volljährig sein und einen Wohnsitz oder Firmensitz in Deutschland haben. Einige Fintechs erlauben auch einen Geschäftssitz oder Wohnsitz in einem EU-Land. Um keine böse Überraschung zu erleben, sollten Unternehmer, die nicht in Deutschland wohnen oder einen Firmensitz haben, genau die AGB studieren.
Wichtig ist auch, festzulegen, inwieweit Mitgesellschafter Zugriff auf das Konto haben und über das Guthaben verfügen können. Die Einzelheiten sollten vorab vertraglich festgelegt werden. Ebenfalls wichtig ist es, die Anzahl der Karten für Partner und Mitarbeiter zu bestimmen.
Geschäftskonto online eröffnen: Schnell und sicher
Nicht nur Fintechs, sondern auch Direktbanken und sogar die klassischen Filialbanken ermöglichen es, das Geschäftskonto online zu eröffnen. Wer in unserer Übersicht seinen Favoriten gefunden hat und keine Beratung mehr benötigt, kann zu dieser praktischen und zeitsparenden Möglichkeit greifen.
Gut zu wissen: Durchschnittlich dauert die Kontoeröffnung online nicht länger als 20 Minuten. Bei Fintechs und Direktbanken ist das geschäftliche Konto direkt nach der Legitimation einsatzbereit.
Welche Unterlagen benötige ich für die Eröffnung eines Geschäftskontos?
Für ein Geschäftskonto wird entweder der Personalausweis oder der Reisepass inklusive einer gültigen Meldebescheinigung benötigt. Digitalbank bitten den Antragsteller im Rahmen des Videoident-Verfahrens, diese Dokumente bereitzuhalten.
Gründer müssen ihre Gründungsurkunde vorlegen. Bei bereits bestehenden Unternehmen richten sich die Unterlagen nach der Unternehmensform. Banken verlangen zum Beispiel:
Einkommensnachweise oder ältere Kontoauszüge
Gewerbeanmeldung
Handelsregisterauszug
Steuernummer bei Freiberuflern
Gesellschafterbürgschaften
Trägt in einem Unternehmen nicht nur einer die Verantwortung, werden Dokumente von weiteren Berechtigten verlangt.
Eine Schufa-Abfrage ist bei Filialbanken Pflicht im Rahmen der Kontoeröffnung. Es ist jedoch in vielen Fällen möglich, ein Geschäftskonto ohne Schufa zu eröffnen.
Warum ist ein Geschäftskonto sinnvoll und empfehlenswert?
Ein Konto für geschäftliche Zwecke hat viele Vorteile. Wer Geschäftliches über sein Privatkonto laufen lässt, riskiert es schnell, bei der Buchhaltung oder bei der Steuererklärung Fehler zu begehen.
Ein Geschäftsgirokonto trennt Privates strikt von Geschäftlichen und vereinfacht die Mitwirkungspflicht beim Finanzamt.
Wenn du dein privates Bankkonto für geschäftliche Transaktionen nutzt, riskierst du je nach Bank außerdem die Kündigung deines Privatgirokontos oder dessen Umwandlung in ein Business-Konto.
Weitere Vorteile sind:
vereinfachte Buchhaltung
relevante Kosten können nicht übersehen oder vergessen werden
Übersicht über Zahlungen auf einen Blick
Rechnungsbeträge per Lastschriftverfahren einziehen
Geschäftskonto Test: Wie gut sind die Firmenkonten wirklich?
Die Banken verdienen ordentlich an Unternehmen, Selbstständigen und Freiberuflern, die ein Geschäftskonto führen. Doch statt zur nächsten Filiale in der Stadt zu gehen, lohnt es sich, einen Vergleich zu machen.
Ob etablierter Unternehmer, Freelancer, Gründer oder Start-up: Bei einem Konto für geschäftliche Zwecke lässt sich nicht nur Geld sparen. Denn moderne Business-Konten überzeugen mit vielen interessanten Features und Extra-Leistungen, die den Berufsalltag erheblich erleichtern.
Wie unser Geschäftskonto Test gezeigt hat, ist das Angebot so erfreulich, dass garantiert jeder das passende Business Konto findet. Dank der modernen Technologie wird der Kontowechsel immer einfacher.
Bestes Geschäftskonto: Welches Firmenkonto ist das beste?
Die Bandbreite der Angebote bei einem Geschäftskonto ist unerschöpflich groß. Daher gibt es keine pauschale Empfehlung für das beste Geschäftskonto.
Manche Unternehmer sind hervorragend bei einer Filialbank aufgehoben, wo sie ein Premium-Firmenkonto mit persönlichen Serviceleistungen führen, anderen reicht das Onlinekonto bei einem Fintech.
Unter dem Strich muss ein Geschäftskonto den unternehmerischen Herausforderungen gerecht werden und ein ordentliches Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Daher lohnt es sich immer, die Angebote für ein Business-Konto gut miteinander zu vergleichen!
Welches Firmenkonto ist das Richtige für mich?
Bei der Wahl der Bank ist wichtig, um welche Art von Unternehmen es sich handelt und wie das Konto genutzt werden soll. Nicht nur aufgrund erheblicher Unterschiede bei den Kontoführungsgebühren, sondern auch, weil sich die einzelnen Kontomodelle an bestimmte Zielgruppen richten.
Grundsätzlich ist ein Geschäftsgirokonto, das ausschließlich online geführt wird, billiger als bei einer Filialbank. Stehen bei dir häufig Bargeldtransaktionen an, wie es zum Beispiel in der Gastronomie oder im Handel der Fall ist, ist eine Onlinebank ungeeignet.
Tipp: Wenn du internetaffin bist und alle Transaktionen digital managst, kannst du mit einem Digitalkonto einer Onlinebank viel Geld sparen.
Checkliste: Darauf kommt es bei einem Businesskonto an
Neben der grundsätzlichen Entscheidung zwischen Online– und Filialbank musst du noch auf weitere Punkte bei der Eröffnung eines Kontos für geschäftliche Zwecke achten:
Kontoführungsgebühren: Viele Onlinebanken werben mit gratis Business-Girokonten. Das bedeutet allerdings nicht, dass keine weiteren Kosten entstehen.
Buchungen: Du solltest daher auf jeden Fall die Preise für beleglose und beleghafte Buchungen vergleichen. Auch Lastschriften und die Einreichung von Schecks kann sich unter Umständen summieren.
Girocard: Filialbanken bieten in der Regel eine Girokarte für das Firmenkonto an. Bei mehreren Verfügungsberechtigten muss die Option von Zweitkarten überprüft werden.
Kreditkarten: Welche Karten bietet das Geschäfts-Girokonto? Manche Modelle operieren nur mit einer Prepaid Kreditkarte auf Guthabenbasis. Wie gestalten sich die Jahresgebühren?
Bargeld abheben: Im Gegensatz zu Onlinebanken unterhalten Filialbanken ein dichtes Netz an Geldautomaten. Vom Online-Businesskonto Geld abheben kann unter Umständen teuer werden. Auch hier muss verglichen werden, welche Gebühren zu erwarten sind. Das gilt nicht nur im Inland, sondern auch für Unternehmer, die häufig im Ausland unterwegs sind. Hier lohnt sich der Vergleich der Gebühren für den Bargeldbezug im In- und Ausland.
Bargeld einzahlen: Manche Banken erlauben gebührenfrei nur eine gewisse Anzahl an Bargeldeinzahlungen.
Kreditkartengebühren: Wenn in Fremdwährung gezahlt wird, fallen Kreditkartengebühren an. Hier sollte gut verglichen werden.
Kredite: Saisonale Schwankungen oder eine kurze Flaute können ein Unternehmen schnell in Zahlungsschwierigkeiten bringen. Viele Digitalbanken arbeiten auf der Basis eines reinen Guthabenkontos. Wenn du jedoch auf eine zeitlich limitierte Überziehungsoption / Dispokredit angewiesen bist, sollte ein Firmenkonto die Möglichkeit zum Kontokorrentkredit bzw. Dispokredit bieten. Falls Investitionen getätigt werden müssen, ist die Option Firmenkredit zu prüfen.
Unterkonten: In manchen Unternehmen sind Unterkonten sinnvoll. Dieser Punkt sollte vor der Kontoeröffnung abgeklärt werden.
Zinsen: Aktuell werden auf Guthaben auf dem Geschäftskonto kaum Zinsen gezahlt. Daher können Firmentagesgeld oder Firmenfestgeld interessante Alternativen sein.
Service: Unter Umständen ist es mit der Kontoeröffnung allein nicht getan. Daher sollte auch auf das Beratungsportfolio und die Erreichbarkeit der Hotline geachtet werden.
Mehrere Logins: Mitgesellschafter sollten die Möglichkeit zu einem eigenen Login und einer Karte haben. Bietet das anvisierte Firmenkonto diese Möglichkeit?
Boni, Prämien, Startguthaben: Viele Banken bieten Geschäftskunden einen Eröffnungsbonus (z. B. die Commerzbank) an. Es kann lukrativ sein, Gutscheine oder ein kostenloses Privatkonto zu erhalten. Trotzdem sollten die Boni erst dann als Kriterium für eine Bank hinzugezogen werden, wenn sonst alle Voraussetzungen stimmen.
Günstiges Geschäftskonto: Wo finde ich das?
Wo lässt sich eigentlich ein günstiges Geschäftskonto in Deutschland eröffnen?
Dank der Angebote von Direktbanken und Fintechs ist ein Business Konto kein teurer Luxus mehr und selbst Gründer finden eine günstige Bank für ein Bankkonto. Vor allem dann, wenn das Firmenkonto digital geführt wird.
Was preiswert ist, definiert allerdings jeder anders. Der eine möchte an den Kontoführungsgebühren sparen, der andere so viele Gratis-Überweisungen wie möglich von seinem Businesskonto ausführen.
Tipp: Mit einer Analyse deiner Banking-Gewohnheiten und einem definierten Budget findest du in unserer Vergleichsübersicht das beste Firmenkonto mit günstigen Konditionen.
Diese Leistungen und Zusatzfunktionen bietet ein Businesskonto
Ein geschäftliches Konto kann ganz unterschiedlich konzipiert sein, um den Bedürfnissen von Freiberuflern, Selbstständigen und Unternehmen gerecht zu werden. Wir haben uns die einzelnen Zusatz-Features einmal genauer angeschaut:
DATEV-Schnittstelle
Den Zahlungsverkehr mit DATEV einzurichten, spart Unternehmern Zeit und Geld. Es kostet gerade einmal fünf Minuten im Monat, damit alle Daten für die Steuerprüfung exportiert werden können.
Gerade im Rechnungswesen von Kanzleien oder bei Kassenumsätzen ist der Kontoauszugsmanager DATEV eine unschätzbare Hilfe. Die DATEV Bankkontoumsätze einzurichten ist relativ simpel, wenn das Geschäftsgirokonto über eine entsprechende Schnittstelle verfügt.
Buchhaltung
Für Gründer und Selbständige ist die Buchhaltung oft genug ein lästiges Übel. Damit nicht ein teurer Profi beauftragt werden muss, haben einige Fintechs reagiert und integrieren Buchhaltungssoftware wie Debitoor, sevDesk oder lexware bereits in das Geschäftskonto.
Zum Nulltarif ist dieses Feature meist nicht zu haben, wobei es sich hauptsächlich für Gründer lohnen kann, lieber etwas mehr Kontoführungsgebühren auszugeben und dafür den Steuerberater zu sparen.
Hinweis: Die Art und Größenordnung der Einnahmen und Ausgaben hängt von der Unternehmensform ab.
Wer sollte ein Geschäftskonto führen?
Auch wenn es keine gesetzliche Pflicht dazu gibt, sollten Freiberufler, Selbstständige und Kleinunternehmer ein Konto für geschäftliche Zwecke führen. Das gilt ebenfalls für GbR, KG, OHG, Partnergesellschaften und Vereine. Juristische Personen wie GmbH und UG sind dazu verpflichtet ein Geschäftskonto zu führen.
Die Trennung von beruflichen und privaten Ausgaben ist immer sinnvoll. Außerdem können Banken es untersagen, Privatkonten für geschäftliche Zwecke zu nutzen. Daher sollte gleich ein Geschäftsgirokonto geführt werden.
Was kostet ein Geschäftskonto?
Mit den Kontoführungsgebühren, die sich auf 0 bis 30 € im Monat durchschnittlich belaufen können, ist es bei einem Business Konto allein nicht getan. Je nach gewähltem Kontomodell können noch weitere Kosten entstehen. Zu nennen sind vorrangig Überweisungskosten.
Einige Banken lassen sich jede Überweisung einzeln vergüten, wobei die Preisspanne zwischen 0,05 und 0,50 € liegt. Häufig wird auch mit einem sogenannten Paket gearbeitet, das zwischen 10 und 500 Überweisungen umfasst und in den Kontoführungsgebühren enthalten ist.
Gut zu wissen: Ein Unternehmer, der pro Überweisung 0,05 € zahlt und monatlich 100 Stück vornimmt, hat allein in diesem Bereich 5 € Überweisungskosten.
Der nächste Kostenpunkt betrifft Karten. Viele Banken geben eine Girocard oder eine Debitkarte zum Konto aus. Vor allem Kreditkarten können Zusatzgebühren verursachen – bis zu 80 € pro Jahr und Karte.
Bei der Wahl der Bank sind zudem Fremdwährungsgebühren zu beachten, wenn außerhalb der Eurozone mit der Kreditkarte Bargeld abgehoben oder eine Zahlung getätigt wird. Gerade Fintechs und Direktbanken geben ausschließlich Kreditkarten aus.
Hier kommt es dann darauf an, wie der Bargeldbezug berechnet wird. Es gibt Geschäftskonten, bei denen eine bestimmte Anzahl an Frei-Abhebungen inkludiert ist im Monat, bei anderen muss jede Transaktion bezahlt werden. Die Banken berechnen zwischen zwei und fünf Euro – das würde im teuersten Fall bei vier Abhebungen im Monat schon 20 € machen.
Tipp: Ermittle vor der Kontoauswahl die durchschnittliche Anzahl der monatlichen Überweisungen und Bargeldbezüge, um das passende Konto zu finden.
Filialbanken haben in diesem Fall die Nase vor, da die Institute über eigene Geldautomaten verfügen, bei denen der Bargeldbezug kostenlos ist.
Ein weiteres Thema ist die Bargeldeinzahlung. Kosten zwischen 2 und 15 € sind pro Transaktion anzusetzen. Bei einigen Fintechs sind Bareinzahlungen gar nicht oder nur über teure Umwege möglich.
Neben den Gebühren für Scheckeinreichungen, Rücklastschriften und Kontoauszüge sind bei einem Geschäftskonto auch die Gebühren für Zinsen ein Thema.
Unternehmer, die den Kontokorrentkredit nutzen wollen, sollten sich die Angebote gut anschauen. Denn es macht einen Unterschied, ob die Zinsen bei knapp 7 oder bei 13 % liegen.
Welche Unterschiede gibt es zwischen Geschäftskonto und Privatkonto?
Auf den ersten Blick sind sich privates Girokonto und Geschäftsgirokonto zum Verwechseln ähnlich. Auch die IBAN verrät nicht, ob das Bankkonto einer Firma oder einer Privatperson gehört. Die Basisleistungen mit Überweisungen, Onlinebanking und Karten sind identisch.
Erst der Blick auf die Zusatzleistungen zeigt den Unterschied. Geschäftskosten ermöglichen, von Kunden Lastschriften einzuziehen, verfügen über Unterkonten, um für Steuerrücklagen und Anschaffungen zu sparen. Ausgaben lassen sich so leichter trennen.
Buchhaltungssoftware kann integriert werden und vor allem bei Filialbanken gibt es eine speziell auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zurechtgeschnittene Geschäftskundenbetreuung.
Je nach Bank haben die Kunden Zugang zu weiteren Finanzprodukten wie Unternehmerkrediten oder Finanzierung des Firmenwagens.
Ein wesentlicher Unterschied ist der Preis. Geschäftskonten sind teurer. Das liegt zum einen am höheren Risiko für die Banken, denn durch unregelmäßige Zahlungseingänge kann es zu Ausfällen oder sogar Insolvenz kommen.
Auf einem geschäftlichen Konto herrscht ein höheres Buchungsvolumen, weshalb die Bank mehr Aufwand in Betreuung und Abwicklung dieser Kundengruppe investieren muss. Auch die Zusatzleistungen von der Buchhaltungssoftware bis zu Unterkonten samt Labels lässt sich die Bank etwas kosten.
Während Privatiers einen Dispokredit einrichten lassen können, haben solvente Geschäftsleute die Möglichkeit für einen Kontokorrentkredit. Dieser Überziehungskredit bedarf einer umfangreichen Prüfung und erfordert eventuell Sicherheiten. Auch kann die Bank verlangen, den Kredit an einen bestimmten Zweck zu koppeln. Im Schnitt ist das Kreditvolumen bei einem Firmenkonto deutlich höher.
Wichtig: Für einen Kontokorrentkredit wird meist eine Schufa-Abfrage bei Kontoeröffnung verlangt. Alternativ gibt es Business Konten auf Guthabenbasis ohne Schufa-Prüfung.
Während der Kunde mit dem Girokonto ein Komplettpaket erwirbt, lassen sich Banken Überweisungen von einem geschäftlichen Konto gerne etwas kosten. Manchmal steht dem Kunden eine gewisse Anzahl von Frei-Überweisungen pro Monat zur Verfügung und Kosten entstehen erst nach 50 oder 100 Transaktionen.
Meist gibt es eine Prepaid-Kreditkarte bei den Fintechs zum geschäftlichen Bankkonto. Muss eine Firmenkreditkarte beantragt werden, ist das hauptsächlich bei einer Filialbank teuer. Nicht zuletzt, weil auch Karten für Geschäftspartner und Teammitglieder bestellt werden müssen.
Hinweis: Um unnötige Mehrkosten für Kreditkarten zu vermeiden, sollte immer ein Kontomodell gewählt werden, in dem mehrere Karten inkludiert sind.
Kann das Privatkonto als Geschäftskonto genutzt werden?
Es muss offen gesagt werden: Gerade für Gründer und alle anderen Selbstständigen mit schwankendem Einkommen ist das Geschäftskonto ein Kostenfaktor. Den versuchen viele zu umgehen. Verständlich, aber keine gute Idee. Bemerkt die Bank ein gewisses Aufkommen an geschäftlichen Transaktionen, kann sie verlangen, ein Geschäftskonto zu eröffnen.
In den AGB wird die Nutzung von Privatkonten für geschäftliche Zwecke meist ausgeschlossen. Im schlimmsten Fall kann die Bank das Konto kündigen. Da es auch Geschäftskonten ohne Kontoführungsgebühren gibt, lohnt es sich nicht, dieses Risiko einzugehen.
Achtung: Die Vorgabe der Bank lässt sich nicht durch die Eröffnung eines zweiten, günstigen Privatkontos umgehen. Ein Geschäftskonto muss als solches geführt werden.
Kann das geschäftliche Konto privat genutzt werden?
Natürlich können Unternehmer private Überweisungen und Abhebungen über ihr Geschäftskonto laufen lassen. Allerdings wird die Finanzorganisation sehr unübersichtlich. Spätestens, wenn die Steuererklärung ins Haus steht, geht unnötig Zeit verloren, weil alle Ausgaben voneinander getrennt werden müssen.
Letztlich ist das auch eine Frage der gewünschten Privatsphäre. Wer möchte schon, dass man beim Finanzamt sieht, was der Urlaub gekostet hat, wenn Kontoauszüge vorgelegt werden müssen? Auch bei einem Zweitjob empfiehlt es sich nicht, dieses Gehalt auf das Businesskonto gehen zu lassen.
Wie muss das Geschäftskonto für das Finanzamt geführt werden, um alle Pflichten zu erfüllen?
Ob die Steuererklärung selbst gemacht wird oder ein Steuerberater die Arbeit erledigt – ein ordentlich geführtes Firmenkonto sorgt für den notwendigen Durchblick. Dabei gilt:
Kontoauszüge regelmäßig herunterladen und chronologisch abheften
alle Zahlungsvorgänge müssen eine Rechnungsnummer und einen Verwendungszweck haben
der Zweck von Unterkonten muss erkennbar sein
Belege werden am besten direkt hinter den entsprechenden Kontoauszug abgeheftet
bei Unklarheiten immer Rücksprache mit dem Steuerberater halten
Wichtig: Kontoauszüge müssen je nach Unternehmensform sechs bis zehn Jahre aufbewahrt werden.
Die Vorteile eines Geschäftskontos: Ein umfassender Überblick
Ein Geschäftskonto ist für Unternehmer und Firmen unverzichtbar, um ihre finanziellen Transaktionen effizient und übersichtlich zu verwalten. Es bietet zahlreiche Vorteile, die sowohl die täglichen Geschäftsabläufe als auch die langfristige Finanzplanung erleichtern.
Getrennte Finanzen: Ein Geschäftskonto trennt private und geschäftliche Finanzen. Dies vereinfacht die Buchhaltung, erleichtert die Steuererklärung und sorgt für mehr Transparenz in der Finanzverwaltung.
Professionelles Auftreten: Mit einem Businesskonto können Zahlungen unter dem Firmennamen getätigt werden. Dies stärkt das professionelle Image des Unternehmens gegenüber Kunden und Geschäftspartnern.
Bessere Übersicht und Kontrolle: Geschäftliche Bankkonten bieten oft detailliertere Auswertungen und Berichte als private Konten. Sie ermöglichen eine genauere Überwachung der Einnahmen und Ausgaben, was für effektives Finanzmanagement unerlässlich ist.
Angepasste Kreditrahmen und Überziehungsmöglichkeiten: Geschäftskonten sind häufig mit höheren Kreditrahmen und flexibleren Überziehungsmöglichkeiten ausgestattet, die auf die Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sind.
Zugang zu spezialisierten Dienstleistungen: Viele Banken bieten Inhabern von Firmenkonten zusätzliche Dienstleistungen wie Beratung, spezielle Kredite und Unterstützung bei der Geschäftsentwicklung.
Vereinfachter Zahlungsverkehr: Ein Geschäftskonto erleichtert den Umgang mit wiederkehrenden Zahlungen, wie Gehaltsabrechnungen oder Lieferantenrechnungen, und unterstützt verschiedene Zahlungsmethoden, die im Geschäftsverkehr üblich sind.
Netzwerkmöglichkeiten: Einige Banken organisieren Netzwerkveranstaltungen für Geschäftskunden, was neue Geschäftsmöglichkeiten und Kooperationen fördern kann.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Warum ist ein Geschäftskonto für Unternehmer wichtig?
Ein Geschäftskonto hilft, private und geschäftliche Finanzen klar zu trennen, was für Buchhaltung und Steuererklärung essenziell ist. Zudem bieten Geschäftskonten oft spezielle Funktionen wie Sammelüberweisungen, Buchhaltungsanbindungen und individuelle Firmenkreditkarten, die den Geschäftsalltag erleichtern.
Ist ein Geschäftskonto für Selbstständige und Freiberufler verpflichtend?
Nein, gesetzlich besteht für Einzelunternehmer und Freiberufler keine Pflicht, ein separates Geschäftskonto zu führen. Dennoch wird es dringend empfohlen, um den finanziellen Überblick zu behalten und Buchhaltungsprozesse effizienter zu gestalten. Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) hingegen sind dazu verpflichtet.
Welche Vorteile bietet ein Geschäftskonto-Vergleich?
Durch den Vergleich verschiedener Anbieter kannst du Kosten sparen, da sich Gebühren, Serviceleistungen und Zusatzfunktionen stark unterscheiden. Ein Vergleich hilft dir, das passende Konto für deine Geschäftsanforderungen zu finden, sei es ein günstiges Online-Konto oder ein Filialkonto mit persönlichem Ansprechpartner.
Worauf sollte man bei der Wahl eines Businesskontos achten?
Achte auf Faktoren wie monatliche Kontoführungsgebühren, Transaktionskosten, Bargeldverfügbarkeit, Kartengebühren und Zusatzleistungen. Wichtig ist auch, ob das Konto für deine Unternehmensform geeignet ist, denn nicht alle Anbieter akzeptieren jede Gesellschaftsform.
Wie lange dauert die Eröffnung eines Geschäftskontos?
Das hängt vom Anbieter ab. Während klassische Filialbanken eine Bearbeitungszeit von mehreren Tagen bis Wochen haben können, ermöglichen viele Online-Banken eine Eröffnung innerhalb weniger Stunden. Besonders schnell geht es, wenn die Verifizierung über Video-Ident oder digitale Signaturen erfolgt.
Gibt es Geschäftskonten ohne Kontoführungsgebühren?
Ja, einige Banken bieten kostenlose Geschäftskonten an, insbesondere für Einzelunternehmer und Freiberufler. Allerdings können andere Gebühren anfallen, etwa für beleglose Buchungen, Bargeldeinzahlungen oder Kreditkarten. Es lohnt sich, genau auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten.
Welche Banken bieten Firmenkonten für Kapitalgesellschaften (GmbH, UG) an?
Kapitalgesellschaften benötigen meist spezielle Geschäftskonten, die auch für das Einzahlen des Stammkapitals geeignet sind. Große Filialbanken wie Deutsche Bank oder Commerzbank bieten solche Konten an, ebenso einige spezialisierte Online-Banken wie Penta oder Qonto.
Wie finde ich das beste Geschäftskonto für mein Unternehmen?
Vergleiche die Angebote anhand deiner Bedürfnisse: Benötigst du viele Transaktionen? Benötigst du eine Debit- oder Kreditkarte? Ist Bargeldeinzahlung wichtig? Online-Vergleichsportale helfen, die richtige Wahl zu treffen. Teste zudem den Kundenservice, falls persönliche Beratung für dich essenziell ist.
Ist für die Eröffnung eines Geschäftskontos ein SCHUFA-Check erforderlich?
Nicht immer. Viele klassische Banken führen eine Bonitätsprüfung durch, was zu einer Ablehnung führen kann. Einige moderne Fintech-Banken bieten jedoch Geschäftskonten ohne SCHUFA-Prüfung an, allerdings oft mit eingeschränkten Funktionen oder höheren Gebühren.
Welche Zusatzfunktionen bieten moderne Business-Konten?
Viele Geschäftskonten bieten Extras wie virtuelle Kreditkarten, Unterkonten für bessere Finanzverwaltung, automatische Steuerberechnungen, integrierte Buchhaltungsschnittstellen (z. B. DATEV-Anbindung) oder Cashback-Programme. Je nach Bank kann es auch Schnittstellen zu Steuerberatern oder Rechnungsprogrammen geben.
Lieber Leser, bist du neugierig auf die Möglichkeiten eines Geschäftskontos? Unser informativer Artikel bietet spannende Einblicke. Hast du Fragen, Verbesserungsvorschläge oder möchtest du deine wertvollen Erfahrungen mit uns teilen? Hinterlasse gerne einen Kommentar – wir freuen uns auf dein Feedback!
Mit umfangreicher Erfahrung in Finance & Accounting biete ich zusammen mit unserem Redaktionsteam auf Geschaeftskonten24.net wertvolle Ratschläge und tiefgreifende Analysen zu verschiedenen Geschäftskonten, um anderen bei der Auswahl des optimalen Businesskontos zu helfen. Unser Ziel ist es, eine zuverlässige und informative Ressource für alle Geschäftskunden zu sein.
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